Berichte aus dem Informationsblatt Friesland vom April 2007

Reguläre Sitzung: Am 2. April fand die reguläre Teamsitzung statt. Bei dieser Gelegenheit wurden Informationen aus jedem Arbeitsbereich weitergegeben und die anfallenden Fragen behandelt, so wie z. B. Vermarktung, Zuckerrohrprojekt, Zusammenarbeit mit „Plan International“ u.s.w.

Cooperativa Carolina: Die Cooperativa “Amanecer” erhielt einen bestimmten Betrag in Form von Kredit, um selbigen im Rahmen der Kooperative als Kredite zu vergeben. Der Konsumladen wurde in einem Zimmer von der „Sede“ in Carolina eingerichtet. Das Komitee dieser Kooperative versammelt sich einmal wöchentlich.

Frauenarbeit: Die Frauenzusammenschlüsse kommen monatlich zusammen. In den letzten 2 Monaten (März und April) wurde die Möglichkeit gegeben, einen PAP - Test machen zu lassen. Außerdem werden Kochkurse durchgeführt.

Gesundheitswesen: Da es für einige Bewohner in der Covesapzone schwierig ist, die medizinische Betreuung im Hospital Tabea in Anspruch zu nehmen, wurde auf der letzten Sitzung besprochen, dass der Arzt vom Hospital Tabea einmal monatlich in der Ortschaft von Costa Tapiracuay Sprechstunden abhalten soll.

Kursus für Gemüseanbau: Vom 18. – 20. April fand ein Kursus in Cerritos über Gemüseanbau statt. Unser Techniker Eugenio Melo nahm daran teil. Das Hauptthema lautete: “Taller de agricultura orgánica sustentable en pequeña escala“. Es wurde über die Bodenvorbereitung, Kompostherstellung und der Gebrauch von natürlichen Pflanzenschutzmitteln unterrichtet. Der Techniker ist für die Begleitung der Gemüsegärten verantwortlich und soll die neuen Techniken und Erfahrungen in unserer Zone weitergeben.

Erziehungsarbeit: In diesem Jahr wird eine engere Zusammenarbeit mit der „Supervisora“ angestrebt. Kurse mit Lehrern und Elternratsitzungen werden von derselben angeleitet. Im letzten Monat fanden 7 Elternratsitzungen in den verschiedenen Ortschaften statt. Eine Fortbildung für Lehrer, Schüler und Eltern fand am 20. April in San Alfredo statt.

Landwirtschaftliche Produktion: Als eine Alternative in der landwirtschaftlichen Produktion gilt neuerdings die Variante von Zuckerrohranbau. Es wurden ca. 68 (71 ha) Bauern aus der Covesapzone ermutigt, Zuckerrohr anzupflanzen, welches später als Saatgut verkauft werden soll. Die Bauern erhalten einen Kredit und die Garantie eines sicheren Absatzes dieses Saatgutes. Die Anpflanzung soll im August begonnen werden.

Besuch: Am 25. und 26. April besuchte eine Gruppe von 15 Leuten von der FECOPROD und JICA (Entwicklungshilfe aus Japan) Covesap. Das Ziel des Besuches war, dass sie neue Ideen bekommen, um selbige im Süden des Landes anzuwenden.

Vicky Siemens
Covesap


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